Empfehlungen

Meistens alles sehr schnell
Christopher Kloeble
Albert ist 19, ehemaliges Heimkind, seine Mutter kennt er nicht. Vertauschte Rollen: Er muss sich um seinen infantilen Vater Fred kümmern, der Lexika liest und grüne Autos zählt. Als Albert erfährt, dass dieser nur noch 5 Monate zu leben hat, machen sich die beiden auf die Suche nach der Mutter. Ihre Reise wird zu einer Odyssee, die immer tiefer in die Vergangenheit führt. Absolut unterhaltsamer Mix aus Familien-, Heimat- und Liebesroman! Taschenbuch, 14,90 €.
Eine Empfehlung von: Peter

Die Brücke von Coca
Maylis de Kerangal
Der mexikanische Kranführer, der französische Ingenieur, die amerikanische Betonexpertin, der chinesische Bauarbeiter – sie alle arbeiten daran, die gigantische Brücke von Coca zu errichten. Bringen ihr Wissen mit und ihre Geschichte und ihre Sehnsüchte, Träume, Ängste. "Die Brücke von Coca" ist nicht das spannendste Buch der Welt, sicher nicht. Aber die ausgezeichnete Autorin schreibt hinreißend. Und woher weiß die das alles? Das von den Brücken und das von den Menschen? Gebunden, 19,95 €.
Eine Empfehlung von: Kerstin

Der Hase mit den Bernsteinaugen
Edmund De Waal
Kein Sachbuch, keine Biographie, kein Roman – viel besser. Eine um Authentizität bemühte, persönliche, poetisch erzählte und nacherlebte Geschichte einer Kunstsammlung. Eine Familien- und Zeitgeschichte einer der großen jüdischen Familien Europas. Geschrieben aus der unmittelbaren Sicht eines englischen Nachfahren.
Für mich das schönste Buch der letzten Saison und immer noch... Gebunden, 19,90 €.
Eine Empfehlung von: Beate

Ein Mammut im Kühlschrank
Michael Escoffier
Butter – Eier, –Mammut. Wie?
Lukas staunt nicht schlecht, als er das dicke Ding im Kühlschrank entdeckt. Die Familie ruft die Feuerwehr, um das Tierchen raus und weg zu bekommen. Aber das flüchtet auf einen Baum. Und kommt einfach nicht runter. Erst als Lena, die kleine Schwester von Lukas auftaucht... Schönes, verblüffendes Bilderbuch für Kinder ab 4. Gebunden kostet es 12,99 €.
Eine Empfehlung von: Beate

Im Schatten des Vaters
David Vann
Nach einer ganz wunderbaren Lesung – bei der David Vann sich auf sein neues Buch konzentrierte, aber auch viel zum Entstehungsprozess des ersten erzählte – muss gesagt werden: Der aktuelle Roman ist sehr gut, doch der davor war sensationell. Und da es "Im Schatten des Vaters", diese schockierende, unfassbar traurige und absolut konsequent erzählte Vater-Sohn-Geschichte jetzt als Taschenbuch gibt: meine April-Empfehlung. Taschenbuch, 8,99 €.
Eine Empfehlung von: Kerstin

Abstract City. Mein Leben unterm Strich
Christoph Niemann
Der deutsche Graphikdesigner Christoph Niemann ist sehr erfolgreich in den USA. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig im "New Yorker" und in der "New York Times". Für letztere betreibt er auch ein Blog namens "Abstract City". Egal, ob er sich mit seiner Liebe zum Kaffee, der Umgestaltung des Badezimmers oder der eigenen Schlaflosigkeit beschäftigt, immer gelingt es ihm, Themen des Alltag scharfsinnig und mit viel Humor in graphische Geschichten umzusetzen.! Gebunden, 19,95 €.
Eine Empfehlung von: Peter
Aktuelles
Der Krimi nach dem Krimi
Bayern gegen Chelsea – bitter, bitter. Nach dem Abpfiff war die Kamera auch auf ihn gerichtet: Chelsea-Boss Roman Abramowitsch. Der "bescheidene Kerl" (O-Ton Franz Beckenbauer) ist eine absolut faszinierende Figur, wie man es auch gerade in einem aktuellen SZ-Artikel nachlesen kann: An dieser Stelle hier taucht sein Name aber auf, weil er eine Rolle in einem spannenden Krimi spielt. Der Thriller "Lebendig und begraben" beschreibt nicht Schweinsteigers Gefühlslage, sondern den Fall von Privatdetektiv Nick Heller. Lesen! Und mal kurz Fußball vergessen...


